Auftraggeber:

Bundesamt für Naturschutz

Projektbeschreibung

Anwendbarkeit des integrativen Monitoringprogramms für Großschutzgebiete

Das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (F+E) des BfN „Anwendbarkeit des integrativen Monitoringprogramms für Großschutzgebiete“ wird vom Institut für ländliche Strukturforschung (IfLS) in Kooperation mit EUROPARC Deutschland im Zeitraum von September 2011 bis April 2013 durchgeführt. In diesem Projekt soll das im Rahmen des F+E-Vorhabens „Indikatoren für eine integratives Monitoring in deutschen Großschutzgebieten“ (2008-2009) entwickelte Indikatorenset in den Nationalparks Kellerwald und Berchtesgaden sowie in den Biosphärenreservaten Mittlere Elbe und Schwäbische Alb  hinsichtlich seines Erhebungsaufwandes getestet werden. Am Ende soll eine Implementierungsvorlage für ein praktikables integriertes Monitoringprogramm stehen.

Da die angestrebten Indikatoren hierfür weiter zu präzisieren und hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit und Anwendbarkeit zu prüfen sind, startet das Projekt bis Ende Februar 2012 mit einer Analysephase. In ihr wird der noch bestehende Optimierungsbedarf des Indikatorensets geklärt und alle Größen und Indikatoren mit Erhebungsinstrumenten untersetzt. In der Erprobungsphase von März bis September 2012 wird in den vier Modellgebieten ein erster Testlauf vorgenommen. Nach einer weiteren Optimierung des Indikatorensets auf Grundlage dieses Testlaufs, soll ein 2. Testlauf der optimierten Indikatoren einer dritten Optimierung noch problematischer Indikatoren dienen. In der Dokumentationsphase bis Oktober 2012 wird für die Gesamtheit der erhobenen Daten eine Datenbank angelegt sowie Datenblätter für die einzelnen Schutzgebiete erstellt. Anschließend werden dann Vorschläge erarbeitet, wie ein integratives Monitoring bundeseinheitlich am besten organisiert werden kann, wer für die Koordination und Dokumentation zuständig ist und welchen Aufwand dies mit sich bringt. Zur Abstimmung mit den Großschutzgebietsverwaltungen und den für Naturschutz zuständigen Fachbehörden der Länder wurde eine projektbegleitende Arbeitsgruppe (PAG) in Leben gerufen. Im Rahmen eines Abschluss-Workshops im Frühjahr 2013 sollen schließlich die Ergebnisse, der entwickelte Indikatorenkatalog und das Gesamtinstrumentarium präsentiert und die Implementierung des Monitoringprogramms vorbereitet werden.

Kontaktpersonen am IfLS: Ulrich Gehrlein und Peter Süß