Auftraggeber

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Projektbeschreibung

Unterstützung landwirtschaftlicher Innovation (EIP-Agri) und Zusammenarbeit in Hessen

Mit der neuen Förderperiode 2014 – 2020 setzt die europäische Union erstmals den Ansatz der „Europäischen Innovationspartnerschaften“ (EIP) um. Mit diesem Ansatz soll die Lücke zwischen Forschung und Praxis geschlossen werden, um innovative Lösungen zur Bewältigung der Herausforderung einer nachhaltigen Landwirtschaft zu entwickeln. Durch die Einrichtung sog. Operationeller Gruppen (OG) sollen Wissenschaft, Landwirtschaft und landwirtschaftsnahe Akteure gemeinsam an Lösungsansätze zu spezifischen Problemen arbeiten. Grundlage für die Förderung bilden die „Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung von Innovation und Zusammenarbeit in der Landwirtschaft und in ländlichen Gebieten (RL - IZ)“. Neben EIP-Agri sind weitere Teilmaßnahmen vorgesehen. Mit diesen Kooperationsmaßnahmen werden Vorhaben zur Zusammenarbeit im Rahmen kurzer Versorgungsketten und lokalen Märkte, in Bezug auf die Unterstützung von Aktionen zur Minderung oder Anpassung an den Klimawandel sowie in Bezug auf die Unterstützung von lokalen Strategien, die nicht unter die von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Maßnahmen zur lokalen Entwicklung fallen (CLLD, LEADER), gefördert.

Das IfLS unterstützt als „Hessischer Innovationsdienstleister für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum“ (IDL-Hessen) die (potenziellen) OG und Kooperationen bei der Antragstellung und vernetzt die Akteure aus Wissenschaft, Beratung und Praxis. Darüber hinaus unterstützt das IfLS das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) bei der Koordination und Umsetzung der EIP-Agri-Förderung (Maßnahme 16.1 des ELER) und weiteren Vorhaben der Zusammenarbeit (Maßnahmen 16.4, 16.5, 16.7 des ELER).

Weitere Informationen: 

    Kontaktpersonen am IfLS: Dr. Ulrich Gehrlein, Nicola von Kutzleben